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5. Vaihinger Weindorf
20.04.2012 Vaihinger Kreiszeitung

Vaihingen (ub). Die Kombination macht’s: Köstlichkeiten aus Keller und Küche sowie gestern Nachmittag offene Geschäfte lockten die Menschen nach Vaihingen. Es konnte ausgiebig gebummelt werden und auf dem fünften Weindorf auf dem Marktplatz gab es die nötige Stärkung.
Das Wetter war optimal für die große Open-Air-Veranstaltung in Vaihingen. Am Samstag konnten die Besucher beim ersten richtigen Sommertag mit Temperaturen über die 30 Grad bis nach Mitternacht die Angebote von neun Weinerzeugern aus Vaihingen und den Stadtteilen genießen. „Auf dem Marktplatz brummte es“, so ein Wengerter. „Es war das beste Weindorf, das wir hatten.“ Frieren musste niemand und so konnten die Produkte der einheimischen Weinerzeuger probiert und genossen werden. Für die nötige Grundlage sorgte die Metzgerei Krautter.
Bereits kurz nach der Eröffnung, als die Chorformation MPC 2000 unter der Leitung von Werner Dippon die Gäste eine dreiviertel Stunde mit Liedern unterhielt, füllten sich die Bierbänke. „Das Weindorf ist für Vaihingen ein Muss“, sagte der stellvertretende Oberbürgermeister Eberhard Zucker. Er lobte die neun Weinbaubetriebe und stellte klar, dass die Weingärtner doch etwas gemeinsam auf die Beine stellen können.
Aber auch die Werbegemeinschaft Vaihingen (WGV), die gestern den verkaufsoffenen Sonntag organisierte, ist bestrebt, mit Aktionen Leben in die Stadt zu bringen. „Das Weindorf und der verkaufsoffene Sonntag sind eine gute Geschichte und werden bestimmt fortgesetzt“, sagte Andreas Rank, seit Ende Februar neuer Vorsitzender der WGV. Ein Publikumsbringer sei auch die Grillnacht, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal stattgefunden habe. „Aber es ist ganz klar: Ohne ein Rahmenprogramm ist ein verkaufsoffener Sonntag schwierig“, so Rank.
An Pfingstsamstag plane die Werbegemeinschaft eine Neuerung. Bis 20 Uhr sollen die Läden geöffnet haben. Damit wolle man auch den Wegfall des verkaufsoffenen Pfingstsonntags kompensieren. Rank: „Und wir wollen auch den Gästen des Maientags die Möglichkeit geben, noch in Ruhe in dem Städtchen einzukaufen.“
Ruhe herrschte allerdings gestern in der Stadt nicht. Bei Bergle lockte das Spanferkel vom Spieß, auf dem Rewe-Parkplatz strömten die Massen zum Flohmarkt. In der Innenstadt entwickelte sich die Fußgängerzone zur Flaniermeile und das Weindorf auf dem Marktplatz meldete bis zum späten Sonntagnachmittag guten Umsatz. Bummeln und genießen unterm Kaltenstein – ein Vergnügen für alle.


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