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13. Vaihinger Herbstmarkt
04.10.2011 Vaihinger Kreiszeitung

Vaihingen (elf). Sommerliche Temperaturen, Einzelhändler mit verlockenden Schnäppchen sowie ein qualitativ und quantitativ gut bestückter Kunsthandwerkermarkt waren die Zutaten für einen Vaihinger Herbstmarkt, der am Sonntag Händler und Besucher der Innenstadt gleichermaßen zufriedenstellte.
Für den 13. Herbstmarkt einen Superlativ zu finden, ist schwierig. Dass an diesem Wochenende einfach alles gepasst hat, zeigte sich an verschiedenen Dingen. So nahm die Kundschaft bereits den langen Samstag zum Anlass, um gezielte Einkäufe vorzunehmen. „Ich selbst habe am Samstag statt um 17 erst um 18 Uhr meinen Laden geschlossen, weil ich noch Kunden begrüßen konnte“, freute sich Hans Becker, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Vaihingen und Inhaber von Uhren Becker in der Stuttgarter Straße. Die WGV-Mitglieder, die ihren Laden ebenfalls geöffnet hatten, seien „restlos zufrieden“ gewesen.
„Es hat sich gelohnt, bis 17 Uhr geöffnet zu haben“, pflichtete ihm Doris Engelhardt von der „Sternschnuppe“ bei. Die Resonanz am Samstag sei besser als je zuvor gewesen. Noch besser sei der Zuspruch am Sonntag gewesen. Mit verschiedenen Dips und ausgefallenen Senfsorten sowie mit ihren mit Schokolade überzogenen Kaffeebohnen baute sie vor ihrem Geschäft ihren „Türöffner“ auf und lieferte damit verlockende Anreize, ihren Laden zu betreten. Veronika Weinhardt vom gleichnamigen Reformhaus in der Marktgasse tat es ihr gleich. Sie verführte ihre Kunden vor dem Eingang mit leckeren Müsliproben. „Ich finde es super, dass mit dem Apfeltag auch die Seitengassen belebt sind“, freute sich Veronika Weinhardt und regte an, künftig an solchen Tagen vermehrt Anziehungspunkte in den Seitenstraßen abseits der Fußgängerzone zu schaffen. Ihre Bedenken, dass an dem langen Wochenende viele Leute verreist sind, hätten sich nicht bestätigt.
Klaus Stöcklein von Berger’s Fashion freute sich, dass der Kunsthandwerkermarkt deutlich mehr Stände als in den letzten Jahren aufweisen konnte. „Das hat wirklich den Charakter eines Herbstmarkts“, sagte Stöcklein. Als positiv habe er es auch empfunden, dass am Samstag die Kundschaft auch nach 14 Uhr noch geblieben sei. Er und seine Mitarbeiterinnen waren im Trachtenlook gekleidet und verwöhnten die Kunden mit Brezeln und Weißbier.
Mit beiden Tagen zufrieden zeigte sich auch Klaus Sämann vom gleichnamigen Kaufhaus. Am Samstag hätte seine Kundschaft das angebotene Weißwurstfrühstück sehr geschätzt. Auch am Nachmittag sei das Kaufhaus „gut frequentiert“ gewesen. An beiden Tagen sei er überrascht gewesen, dass vor allem auch die Herren Interesse an der neu eingetroffenen Herbstware gezeigt hätte.
„Das war gigantisch und hat richtig gebrummt“, freute sich WGV-Vorsitzender Hans Becker. Dank des Apfeltags hätten die Menschen am Sonntag bereits um halb elf Uhr die Fußgängerzone bevölkert. Egal, ob Herbstmarkt oder Apfeltag – es sei schön zu sehen, dass die Leute honorieren, was in Vaihingen angeboten wird. Der verkaufsoffene Sonntag hätte es möglich gemacht, auch Kontakte zur Kundschaft außerhalb der Stadt zu knüpfen. Somit sei der Vaihinger Herbstmarkt eine hervorragende Werbeveranstaltung.


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